Green Cola

Green Cola – Die Alternative zur Coca Cola Life?

Aufgrund meines Artikels über Coca Cola Life machte mich Vassilios Terzis von colaohnezucker.de auf eine andere Cola mit Stevia und ohne Zucker aufmerksam: Green Gola. Also Zeit für einen neuen Produktest.

Update: Leider lässt sich der Shop nicht mehr aufrufen. Als alternative Bezugsquelle bietet sich hier Amazon an.

Kalorien zählen

Fangen wir erst einmal an Kalorien zu zählen: Die Green Cola hat je 100 ml 3 kJ (0.6 kcal). Coca Cola Life 114 kJ (27 kcal). Ich glaube, wieviel die normale Cola hat, brauche ich nicht mehr aufzuführen, oder? Also im Bereich Kalorien schon mal einen dicken Pluspunkt für die Green Cola.

Inhaltsstoffe

Wie sieht es mit den Inhaltsstoffen aus? Erst mal, was Green Cola nicht enhält: Zucker, Aspartame, Phosphorsäure, Natriumcyclamat und Konservierungsstoffe. Das klingt schon mal gut. Im Coca Cola Life Artikel bin ich schon mal darauf eingegangen, dass Stevia als Süssungsmittel bei durch die European Food Safety Authority zugelassenen Nahrungsmitteln nur maximal ein Drittel ausmachen darf. Eine bei genauerer Betrachtung seltsame Vorschrift.

Bei Green Cola wird zusätzlich zu Stevia mit Sucralose gesüsst. In der EU und diversen anderen Ländern gilt Sucralose als gefahrloser Stoff. Es gibt jedoch auch einige Studien, die anderer Meinung sind. Der Wikipedia-Artikel gibt hierzu keine allzu detaillierte Information. Googelt man etwas weiter, stösst man aber doch auf sehr viel kritische Stimmen. Nun muss man Green Cola aber zugute halten, dass neben Stevia einfach ein weiterer Stoff verwendet werden musste und praktisch kein Süssstoff auf dem Markt existiert, zu dem es keine Studie gibt, die dessen Unbedenklichkeit in Frage stellt. Nur schade, dass das Verhältnis Steviolglycoside und Sucralose nicht auf der Dose steht.

Update: Seltsam finde ich die Produktbeschreibung bei Amazon: Ausschliesslich mit Stevia gesüsst. Das war bei mir definitiv nicht der Fall.

Weitere Inhaltsstoffe sind: Wasser, Kohlensäure, Farbstoff: Ammonsulfit-Zuckerkulör, Säuerungsmittel: Citronensäure und Äpfelsäure, Süßstoffe: Steviolglycoside und Sucralose, Naturaromastoffe, Säureregulator: Natriumcitrat, natürliches Koffein.

Ammonsulfit-Zuckerkulör macht auch die Cola anderer Hersteller braun und ratet mal? Auch hier gibt es Studien, die Ammonsulfit-Zuckerkulör nicht als unbedenklich einstufen. Citronensäure und Äpfelsäure gilt überwiegend als unbedenklich. Über Stevia habe ich mich schon hier ausgelassen. Auch Natriumcitrat gilt als unbedenklich.

Kann man es denn jetzt trinken? Beim Recherchieren bin ich über den Ausspruch von Paracelsus gestossen: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“. Dies dürfte für alle zuckerarme und zuckerfreie (und viele andere) Lebensmittel gelten. Wer auf nimmer sicher gehen will, lässt diese Lebensmittel ganz weg. Wer, wie ich, ab und an was Süsses braucht, konsumiert es am besten massvoll (und nicht wie ich früher ein bis zwei 1.5 Liter Flaschen Cola Zero).

Und wie schmeckt Green Cola?

Green Cola
Green Cola

Vorne weg: Ziemlich gut. Mir persönlich nur etwas zu süss. Das liegt wahrscheinlich an der Süsse von Sucralose. Sie setzt später als beim normalen Zucker ein und hält länger an. Daher meine Empfehlung: Ausschliesslich gut gekühlt trinken. Die Cola schmeckt dann durch den sehr fruchtigen Geschmack (wahrscheinlich die Citronensäure und Äpfelsäure) sehr erfrischend und erinnert geschmacklich etwas an die Haribo Cola Bärchen. Ein auch nur leicht herber Nachgeschmack, den ich vom Konsumieren der Coca Cola Life gewohnt war, fehlt hier völlig. Wen das an der Stevia-Cola des Coca Cola Konzerns gestört hat, hat hier vielleicht sein neues Lieblingsgetränk.

Die Green Cola bekommt man bei colaohnezucker.de oder Amazon per Versand. Derzeit wird nur die 0.33 Liter-Dose vertrieben. Dies dürfte dann aber auch für den kritischen Betrachter der Inhaltsstoffe eine unbedenkliche Tages-Dosis zu sein.

 

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