Es muss nicht immer Lightroom sein – Nikon Capture NX-D

Alle erzählen mir immer wieder, dass ich RAW fotografieren soll. Warum? RAW hat diverse Vorteile. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um die Rohdaten des Bildes. Einsteiger fotografieren im JPG-Format. Die Kamerasoftware hat beim JPG schon Änderungen an dem, was der Bildchip eigentlich aufgenommen hat, vorgenommen. Wenn dir RAW erst einmal suspekt ist, kannst du bei den meisten Kameras einstellen, dass zusätzlich zum JPG ein RAW-Bild aufgenommen wird. Das RAW braucht mehr Platz als ein JPG. Hat aber auch viel mehr Bildinformationen. Mit einer geeigneten Software, wie z.B. Adobe Lightroom, kannst du aus dem RAW-Format die Bilddaten nach deinem Wunsch entwickeln und am Ende ein JPG daraus exportieren. Hat man sich beim Fotografieren an der Kamera mit den Einstellungen vertan, dann ist bei einem RAW-Bild eher was zu retten.

Der Platz-Hirsch unter den Programmen ist Adobe Photoshop Lightroom. Adobe Photoshop Lightroom kostet um die 100 Euro / 125 Franken (Strassenpreis). Es ist auch im monatlichen Abo erhältlich. Wer das nicht ausgeben will, hat durchaus Alternativen. Das Open-Source-Programm Lightzone etwa dient dem gleichen Zweck. Downloaden kann man das Programm unter Lightzone. Leider tut sich diese Software mit den RAW-Bildern der Nikon D5300 schwer. Die Bilder erscheinen in einem matschigen Rot-Stich. Die Software scheint also das passende Kamera-Profil nicht zu kennen. Nikon selbst bietet inzwischen (ebenfalls gratis) die Software Capture NX-D. Diese kann man unter http://www.nikon.de/de_DE/product/software/capture-nx-d herunterladen.

Capture NX-D liesst die Bilder der Nikon erwartungsgemäss problemlos ein.

Die Capture NX-D Oberfläche

Die Capture NX-D Oberfläche

Der Aufbau ist auch hier ähnlich wie bei den anderen Programmen. Die fast schon klassische Dreiteilung hat links den Dateibrowser, in der Mitte die Bilddarstellung und rechts die Bearbeitungswerkzeuge.

Die wichtigsten Funktionen

Änderungen am Bild zurücksenden

  • Anpassungen
  • Auf das Original zurücksetzen

Bild als JPG exportieren

  • Datei
  • Dateikonvertierung (hier auf die korrekte Qualität achten)

Eine andere mögliche Alternative ist der FastRawViewer, der aber nur einfache Korrekturen ermöglicht.

Fazit Alternativen zu Lightroom

Hat Dir der Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn Du ein Like hinterlässt und ihn teilst. Herzlichen Dank!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.