So habe ich die Mondfinsternis fotografiert [Tipps!]


Fast hätte ich es vergessen: Die Mondfinsternis am 27.07.2018. Dann habe ich es im Radio gehört und bin noch schnell raus. Sieht ja ganz gut aus. Also nochmal zurück und Kamera und Stativ geholt.

ISO 100 – Blende 4 – 1.6 Sekunden
ISO 100 – Blende 4 – 1.0 Sekunden

Verwendet habe ich die Sony Alpha 6000 mit dem 70-200 Blende 4 Objektiv.

Die ersten Versuche wurden gar nichts. Die wahrscheinlichste Ursache: Der Mond bewegt sich ziemlich schnell und ist auch verdammt hell im Vergleich zum Rest des Himmels (Selbst im Erdschatten). Von der Langzeitbelichtung bin ich also immer weiter runter auf kürzere Belichtungszeiten, was zu immer besseren Ergebnissen führte.

Seltsamerweise wurden alle Bilder mit manuellem Fokus unscharf. Der Spot-Autofokus auf den Mond hat aber funktioniert.

Die Bilder haben mich zunächst nicht richtig sehr überzeugt. Ich habe in Lightroom dann die Belichtung leicht angehoben und ziemlich extrem nachgeschärft:

  • Betrag: 100
  • Radius: 3.0
  • Details: 80

Rauschreduzierung: 0

Das Motiv Mond „verzeiht“ meines Erachtens die Überschärfung recht gut.

Kennt Ihr noch andere und bessere Methoden? Dann schreibt es gerne in die Kommentare.

 

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