Meine Top-Auswahl Basisfahrzeuge für einen Minicamper


Auch wenn ich im Moment noch nicht mal sicher bin, ob ich das Projekt Minicamper wirklich in Angriff nehmen werde, habe ich doch das Bedürfnis, mich mal nach möglichen Basisfahrzeugen umzusehen. Ich habe festgestellt, dass es zumindest für mich nur auf den ersten Blick eine Riesen-Auswahl gibt. Da ich einige persönliche Kriterien habe, ist die Auswahl doch eingeschränkt.

Meine Kriterien für das Basisfahrzeug für einen Minicamper

  • Wegen der Diesel-Diskussion in Deutschland möglichst kein Diesel
  • Geringer Verbrauch (<= 7 l)
  • Geeignet als Alltagsfahrzeug für Einkauf, etc…
  • Fahrzeuge mit unter 100’000 km sollten unter CHF 10’000.- (ca. Euro 8600.-) erhältlich sein.
  • Kein Exot, also bekannte Marke mit großem Händlernetz
  • Ein Bett mit 1.90 Meter Länge und 1.20 Meter Breite sollte realisierbar sein

Mögliche Fahrzeuge

In diesem Abschnitt sammele ich Fahrzeuge erst einmal lose und werde die Eigenschaften später weiter einpflegen.

Allgemein

Einen Van gibt es oft in der Familienversion und auch als Transporter. Die Transporter-Variante ist meist deutlich günstiger, außerdem kommt diese nicht mit zusätzlichen Sitzreihen daher, die ich nicht benötige und für deren Unterbringung ich gar keinen Platz hätte.

Der Nachteil ist, dass man hinten meistens keine Fenster hat (könnte man später einbauen) und das diese Fahrzeuge aufgrund des gewerblichen Einsatzes oft schon kräftig heruntergekommen sind. Oft ist auch eine Trennwand zwischen Transportabteil und Fahrerkabine verbaut. Die will ich nicht haben und daher so die Wand in jedem Fall ausbaubar sein.

Viele Fahrzeuge gibt es in einer Variante mit langem und kurzen Radstand. Welche welche ist, ist  bei den Gebrauchtportalen oft nicht ersichtlich.

Toyota Previa

Mini Camper in England

Der Previa ist das Basisfahrzeug der Bumple Camper. Speziell der Benziner ist anscheinend robust und langlebig. das Modell scheidet für mich aber aufgrund des recht hohen Verbrauchs und der sehr hohen Gebrauchtpreise leider aus.

Fahrzeuge in meiner Preisklasse haben meist schon an die 200 000 km.

VW Transporter T4, T5 oder T6

Preislich wäre eventuell noch der T4 oder T5 – allerdings nur als Transporter – im Rahmen. In der Van-Version finde ich die Fahrzeugpreise vollkommen überrissen. Als Transporter sind aber praktisch nur Diesel-Fahrzeuge verfügbar.

Auch die T-Reihe ist mit verschiedenen Radstand-Varianten erhältlich. Nach ersten Recherchen verliert die Variante mit dem langen Radstand aber speziell im Stadtverkehr an Alltagstauglichkeit.

VW Caddy

Die Variante mit den kurzen Radstand ist für mich ganz klar zu klein. Daher kommt nur ein Maxi in Frage. So heißt die Variante mit langem Radstand. Schaut man sich bei den Transportern um, findet man einige passende Modelle.

Nissan NV200

Der NV200 ist momentan einer meiner Favoriten, jedoch habe ich hier noch keine Probefahrt gemacht. Er ist ein kleines und kompaktes „Bussle“, indem man aber wohl problemlos ein recht großes Bett rein bekommt.

Ein 1.6 Liter Benziner ist erhältlich, der dürfte aber wahrscheinlich in der Praxis mehr als die 7.2 Liter pro 100 km verbrauchen, die angegeben sind. Auch hier ist der Diesel vom Verbrauch hier deutlich attraktiver und hat laut Wikipedia eine geringere CO2-Emission.

Joachim Schuck stellt hier seinen Ausbau vor…

und hat auch auf seiner Homepage einiges dazu geschrieben.

Es gibt auch eine Adapterkonsole, die den Beifahrersitz schwenkbar macht, was natürlich ganz edel ist.

Ebenfalls gibt es auch einen NV 300, der ebenfalls noch einen genaueren Blick wert ist.

Fort Transit Connect

Auch einer meiner derzeitigen Favoriten. Es gibt ihn mit einem recht sparsamen 1 Liter Dreizylinder Benziner. Es gibt auch eine Variante mit einem langen Radstand, die etwas höher ist, die aber wohl wiederum nicht mit dem Benzinmotor erhältlich ist. Werde ich mich mal noch genauer danach erkundigen.

Opel Combo

Auch der Combo wird oft umgebaut. Hier sieht die Raumhöhe etwas angenehmer aus, als bei anderen Vans. Mit dem Modell habe ich mich aber auch noch nicht näher beschäftigt.

Dacia Dokker

Der Dacia Dokker ist das Basisfahrzeug von dem auf YouTube schon recht bekannten Rene Kreher. In einem Video sagt er, dass er eine Bettlänge von 1.80 realisiert hat, was für mich zu wenig wäre. Derzeit nicht wirklich in der engeren Wahl. Ich bin zudem kein großer Fan von französischen Autos, was der Dacia letzten Endes ja dann auch ist. Das ist aber natürlich eine rein subjektive Haltung von mir persönlich. Daher gehe ich hier auch nicht weiter auf Renault Kangoo, Berlingo, etc… ein, mit denen auch schon tolle Minicamper realisiert worden sind.

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