Übernachten auf der Autobahnraststätte [Update vom Minicamper]

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Hallo, hier schreibt Lars. Informatiker. Outdoor-Fan. Reisender. Ambitionierter Hobbyfotograf. Meist unterwegs mit Zelt oder Minicamper. Mehr über mich erfährst du hier: Über mich. Danke für deinen Besuch!

https://www.lars-schlageter.com/wp-content/uploads/2019/04/minicamper.jpgLange habe ich nichts mehr von meinem Minicamper-Projekt erzählt. In diesem Artikel gibt es ein Update.

Übernachten auf der Autobahnraststätte – Warum eigentlich nicht?

Im Moment bin ich gar nicht so oft mit dem Minicamper unterwegs, wie ich mir das vorgestellt habe. Das liegt hauptsächlich daran, dass gerade einfach zu Hause oft tolle Events stattfinden. Warum also in die Ferne schweifen?

Vor kurzem ging es dann doch mal los. Der Plan war, einen lieben Bekannten in Frankfurt aufzulesen und dann weiter zu einem Treffen nach Bonn. Da wir Samstags schon sehr früh los mussten, bin ich Freitag Abend in Basel losgefahren.

Auf park4night habe ich mir einen passenden Übernachtungsplatz herausgesucht. Schön im Wald an einem Weiher, aber es stand schon dabei: Fluglärm, Autobahnlärm.

Als ich schon recht müde kurz hinter Darmstadt an einer Autobahnraststätte ankam, wurden mir die vielen LKWs mit dicht gemachten Fensterscheiben bewusst. Es war bereits dunkel. Warum sollte ich denn jetzt noch umständlich irgendwo in den Wald fahren, wenn ich hier genau so Flug- und Autobahnlärm haben kann? Vom Wald würde ich eh nicht mehr viel sehen. Also warum nicht einfach auf der Autobahnraststätte schlafen? Gesagt, getan.

Die Nacht war halbwegs angenehm. Gelegentlich wurde die Nachtruhe durch Fahrer gestört, die nicht gerade leise die Raststätte besuchten. Das hielt sich aber in Grenzen und ich muss zugeben, dass ich mir auch noch nie Gedanken darüber gemacht habe, dass auf der Raststätte nachts viele Leute schlafen. Beim nächsten nächtlichen Stopp an einer Raststätte werde ich versuchen, nicht laut zu sein.

Übernachten auf der Autobahnraststätte: Sicher nichts für entspanntes Camping, aber für die Durchreise durchaus OK.

Was gibt es neues im Minicamper?

Die letzten Änderungen sind nur gering, haben aber eine grosse Wirkung.

Gepäcknetz unterm Dach

Als ich den Dachgepäckträger montiert habe, hatte ich festgestellt, dass sich unterm Dachhimmel Gewinde befinden. Ich habe passende Haken dafür im Baumarkt besorgt und diese montiert.

Daran habe ich ein Gepäcknetz befestigt und damit die Ablage unterm Dach verlängert. Ich bekomme da jetzt viel mehr unter und was gut ist: Nachts kann ich da meine Kleidung und alle sonst lose im Fahrzeug herumliegenden Teile verstauen. Sehr, sehr praktisch. Ich muss nicht mehr ständig alles suchen.

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Gepäcknetz für den Minicamper

Zweite Küchenablage

Ich habe eine weitere Ablage für die Küche in die Ablage beim hinteren Fenster montiert. Dazu habe ich einfach eine Aufbewahrungsbox mit Unterlegscheiben im Plastik festgeschraubt. Eine befand sich ja schon auf der Küchenbox, aber nun habe ich auch Platz für Gewürze, Schneidbrett, Öl und Essig. Ebenfalls sehr sehr praktisch. Auch einen kleinen Spiegel habe ich mir besorgt. Ich bin zwar nicht besonders eitel (zumindest halte ich mich nicht dafür), aber es ist oft etwas umständlich, wenn man nach dem Zähneputzen nicht weiss, ob man noch den halben Mund voller Zahnpasta hat.

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Küche mit Ablage im Minicamper

Auf dem Foto sieht man auch, dass ich mir jede Menge Magnethaken zugelegt habe. Damit will ich zum einen bei Bedarf mein Tarp an der Heckklappe befestigen, zum anderen dienen sie mir auch als zusätzliche Befestigung für die Verdunkelung und um einfach Dinge daran aufhängen zu können.

Mülleimer

Es gibt einen kleinen Mülleimer. Dazu habe ich mir einfach einen Komposteimer für die Küche besorgt.

Lose herumfahrende Tüten finde ich einfach recht nervig. Wahrscheinlich werde ich auch hier noch eine kleine Öse in das Kunstoff der Mittelkonsole schrauben, damit ich den während der Fahrt befestigen kann.

Mülleimer für den Minicamper

Was hat nicht gut funktioniert?

Wasserkanister

Die 12 Liter-Kanister haben auf der Rückseite ein Lüftungsloch. Da ich den Frischwasserkanister sehr voll gemacht habe, lief da ständig Wasser raus. Wahrscheinlich ist das beim Bremsen, etc. ständig übergeschwappt. War nicht allzu schlimm, da es in der Eurobox blieb, aber doch auch blöd. So kann ich nur schlecht zusätzliche Sachen da drin unterbringen. Am besten wäre es, einen Kunststoffbehälter zu haben, den man zwischen die beiden Kanister schieben kann. Werde mir da noch was passendes bestellen, damit die Sachen sonstigen Sachen in der Box trocken bleiben, auch wenn mal wieder was überschwappt.

Zuleitung zum Solarpanel

Die Zuleitung zum Solarpanel habe ich einfach durch die Schiebetür geführt. Dabei wird diese aber so sehr gequetscht, dass das auf Dauer nicht gut ist. Die Alternative ist, diese durch das Fenster zu fädeln. Das kann ich etwas auf lassen, ich habe ja Windabweiser. Das macht das Öffnen der Fahrertür aber jedes Mal zu einer wilden Fädlerei.

Alternativ könnte man vielleicht noch einen zusätzlichen Schlauch um die Leitung machen, der das ganze schützt. Dann besteht aber eher die Gefahr, dass Wasser eintritt, weil das Gummi weiter auseinandergepresst wird.

Solarpaneltest wegen Witterungsbedingungen ausgefallen

Es war an dem Wochenende sehr kalt. Meine Kühlbox lief also praktisch nie und die Powerstation entlud sich kaum. Ausserdem fiel Schnee auf mein Solarpanel. Der Test, ob ich mit der Powerstation am Solarpanel die Kühlbox betreiben kann, muss also noch auf sich warten.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=bOnwoNpCGc8&feature=youtu.be

 

 

 

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