Elektromotorrad Energica EGO

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Zuletzt aktualisiert am 14. März 2024 von Lars

So ein bisschen verfolge ich ja, was sich im Elektro-Motorrad-Bereich tut. Der Drehmomentverlauf eines Elektromotors in einem Zweirad – das muss schon mächtig Spass machen.

Aber solange die nicht für Normalsterbliche bezahlbar sind und vernünftige Reichweiten haben, ist das Interesse rein hypothetischer Natur.

Update 2024
Mittlerweile gibt es nicht nur ein Modell, sonder 4. Energica Ego hat sich inzwischen schon richtig etabliert. Eine Übersicht der Modelle findest du auf der Homepage.

Die Energica Ego sieht richtig gut und sehr schnell aus, wenn gleich es nicht unbedingt mein Lieblingstyp von Motorrad ist. 100 kW und 195 Nm sprechen ausserdem klare Worte.

Das Ganze wird auch hier durch die Reichweite getrübt: „150 km @ 80 km/h – 190 km @ 60 km/h – 100 km @ 100 km/h – 50 km auf der Rennbahn“ schreibt der Hersteller. Es dürfte echt schwerfallen, so ein Motorrad (245 km/h Spitze) mit 80 km/h zu bewegen, selbst in der Schweiz. Bei (einigermassen) realistischen 100 km/h ist die Reichweite auch 100 km (Herstellerangabe). Dürfte also eher auf 60 bis 80 km hinauslaufen. Das ist noch eindeutig zu wenig für die Samstags-Runde. Allerdings soll mit einer Schnellladestation der Akku in 15 Minuten Ladezeit auf 80 Prozent aufgeladen sein. Nur, wie gross ist diese Station? Kann man die mitnehmen? Im Rucksack? Auf dem Sozius-Sitz? Dürfte lustig sein, mit so einem Ding ins Café zu gehen und zu fragen „Darf ich das mal bei Ihnen einstecken und hätten Sie gleich noch ein langes Kabel zu meinem Motorrad da draussen?“

Wenn aber genügend auf Elektromotorräder umsteigen, dürften solche Ladestaitonen häufiger anzutreffen sein. In dem Zusammenhang bin ich übrigens sehr gespannt, wie es Mutti Merkel in meiner alten Heimat schafft, da Ersatz für die Mineralöl-Steuer drauf zu hauen.

Die Energica EGO soll 2015 auf den Markt kommen und stammt von der CRP Gruppe in Modena.

Update August 2015!

Adrian von Büren, der Inhaber der Extablish AG aus Stans, teilte mir mit, dass seit Anfang August das Motorrad in der Schweiz zugelassen und bei seiner Firma erhältlich ist. Wie erwartet kein ganz billiges Vergügen: Los geht es ab 29’900 Schweizer Franken.

Zur definitiven Reichweite kann ich im Moment nichts genaueres schreiben, die Angaben oben bezogen sich noch auf den (schon seriennahen) Prototyp. Die Jungs von Motorcycles.com hatten nach 45 Meilen (ca. 72 km) forscher Fahrweise noch 30% übrig. Die Reichweite dürfte sich also gegenüber dem Prototyp nicht sehr verbessert haben.

Das Ganze relativiert sich etwas, wenn man sieht, was das Teil so alles stehen lässt:

Schon fast beängstigend, oder?

Links, weitere Infos


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